Ranking­ergebnisse Institu­tionelle Verankerung

Viele deutsche Hochschulen sind in der Gründungsförderung inzwischen sehr erfahren. Seit dem Gründungsradar 2012 haben sich die teilnehmenden Hochschulen vor allem im Bereich der Gründungsverankerung verbessert, und dies über drei Größengruppen hinweg.

Insbesondere öffentliche Fördermittel schufen Raum, um unterschiedliche Instrumente zur Verankerung der Gründungsförderung auszuprobieren. Die Spitzen-Hochschulen im Gesamtranking haben ihre institutionelle Verankerung bereits auf einem sehr hohen Niveau etabliert und implementieren aktuell fast alle Instrumente, die im Baustein gemessen werden.

Das mögliche Maximum an Punkten in der Gruppe der kleinen Hochschulen erreichen die privaten Hochschulen PFH Private Hochschule Göttingen und HHL Leipzig Graduate School of Management. In der Gruppe der mittelgroßen Hochschulen führen die Universität Bayreuth und die Universität Oldenburg sowie die Technische Universität Kaiserslautern. Fünf der großen Hochschulen liegen in ihrer Gruppe mit gleichem Wert vorn, davon drei Gewinnerhochschulen im Gesamtranking.

 
Damit die Instrumente institutioneller Verankerung auf den Gesamterfolg der Gründungsförderung Einfluss nehmen, ist es jedoch wichtig, dass sie zu der bestehenden Kultur in Forschung, Lehre und Verwaltung passen, mit den gesetzten Schwerpunkten in der Gründungssensibilisierung, -unterstützung und den Gründungsaktivitäten übereinstimmen und keine Barrieren aufbauen. Nur die Hochschulen selbst können entscheiden, welche Instrumente Wirksamkeit innerhalb ihrer institutionellen Kultur entfalten können.