Gründungs­förderung an mittel­großen Hochschulen

Die Leuphana Universität Lüneburg erreicht zum wiederholten Mal den ersten Platz im Gesamtranking unter den 37 mittelgroßen Hochschulen (Hochschulen mit 5.000 bis unter 15.000 Studierenden).

Abstände in der Spitzengruppe werden kleiner

Allerdings verringerte sich der Abstand des Spitzenreiters zur zweitplatzierten Universität Oldenburg, welche sich spürbar verbesserte. Die Technische Universität Kaiserslautern hat ebenfalls einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und belegt nun den dritten Platz. Die Hochschule Mainz, die aufgrund ihres Wachstums der Studierendenzahl nun zu den mittleren Hochschulen zählt, erreicht trotz Wechsels der Größengruppe einen respektablen vierten Platz. Die einzige private Hochschule im Gesamtranking der mittelgroßen Hochschulen, die Hochschule Fresenius, verfehlt nur knapp die Spitzengruppe.

 

Fachhochschulen haben Verbesserungspotenzial

Unter den neun mittelgroßen Hochschulen mit Vorbildcharakter befinden sich drei Fachhochschulen und sechs Universitäten. Damit sind die Fachhochschulen in der Spitzengruppe deutlich seltener vertreten als in der gesamten Gruppe der mittelgroßen Hochschulen (70 Prozent). Im unteren Viertel mit großem Verbesserungspotenzial finden sich aber ausschließlich Fachhochschulen, die zudem überproportional häufig ein technisches Profil haben. Universitäten liegen also bei der Gründungsförderung tendenziell vor den Fachhochschulen, auch vor solchen mit technischer Prägung.

Die Gesamtpunktzahlverteilung bei den mittelgroßen Hochschulen zeigt, dass sich auch hier das Feld der in der Gründungsförderung aktiven Hochschulen insgesamt nach oben verschob und etwas dichter zusammengerückt ist. Die drei EXIST-IV-geförderten mittelgroßen Hochschulen befinden sich alle in der Spitzengruppe.