Berechnungs­methodik des Rankings zum Gründungsradar 2016

Die Berechnungsmethodik des Rankings 2016 entspricht der des Rankings 2013, um einen Vergleich der Rankings zu ermöglichen.

Gesamtrankingwert: Bei der Berechnung des Gesamtrankingwertes werden die je Baustein erzielten Punkte addiert. Jeder Baustein geht dabei mit dem gleichen Gewicht in den Gesamtwert ein.

Bausteinspezifischer Punktwert: Der bausteinspezifische Punktwert berechnet sich über eine Addition der je Indikator erzielten Punkte. Dabei werden die Indikatorpunkte jeweils mit der Zahl der Indikatoren im Baustein gewichtet. Der Baustein 2 beispielsweise wird über zehn Indikatoren abgebildet. Das Indikatorgewicht beträgt dementsprechend 1/10. Der Baustein 4 bildet hier eine Ausnahme. Dort werden die Indikatoren unterschiedlich stark gewichtet. Die Zahl der Gründungen (Indikator 4_1) beispielsweise erhält als wichtigster Indikator in diesem Baustein ein Gewicht von 0,5, während die Zahl der prämierten Gründungen hingegen nur ein Gewicht von 0,05 zugewiesen bekommt.

Punktwert je Indikator: Um den Punktwert je Indikator zu berechnen, werden insgesamt neun Klassen gebildet. Die Basis für die Klassenbildung liefern Mittelwert und Standardabweichung. Im Prinzip gilt: Je weiter der beobachtete Wert einer Hochschule vom Durchschnitt abweicht, desto höher beziehungsweise niedriger fällt der Punktwert aus. Dabei reicht das Punktespektrum von einem Punkt, wenn der beobachtete Wert einer Hochschule mindestens eine Standardabweichung unterhalb des Mittelwerts liegt, über zwei Punkte für eine durchschnittliche Leistung bis hin zu drei Punkten. Drei Punkte erhält eine Hochschule dann, wenn die beobachtete Leistung mehr als eine Standardabweichung über dem im Durchschnitt beobachteten Wert liegt. Einige Variablen liegen in diskreter oder binärer Form vor. Hier werden die beobachteten Ausprägungen direkt den Punktwerten zugeordnet.

Um eine Vergleichbarkeit des Rankings 2016 zu den vorhergehenden Rankings herzustellen, werden für die Klassenbildung deren Mittelwert und Standardabweichung herangezogen. Das heißt, der Maßstab für die Beurteilung der Leistung einer Hochschule ist der aus dem Gründungsradar 2012. Der Vorteil bei diesem Verfahren ist, dass sich Leistungsverbesserungen der Hochschulen direkt in höheren Punktwerten zeigen können. Anders als in den Auswertungen zur Vorerhebung werden sehr kleine Veränderungen (kleiner 5 Prozent) in den Rankingtabellen nicht mehr ausgewiesen, sondern nur noch Veränderungen ab 5 Prozent.